Band I umfasst vier Abschnitte: An der Spitze steht, als Einleitung zu dem Gesamtgebiet wie auch zu der vorliegenden Darstellung, ein entwicklungsgeschichtlicher Überblick, der die Voraussetzungen und näheren Bedingungen beim Gebrauch des Lateinischen im Mittelalter klärt. In dem anschließenden Abschnitt über lexikologische Praxis werden die verschiedenen Wörterbuch-Unternehmungen nach Eigenart und Zielsetzung charakterisiert. Auch werden systematische Gesichtspunkte zur lexikographischen Arbeit und deren Nutzung erörtert. Unter dem Titel "Wörter und Sachen" folgen spezifische Angaben zum Wortschatz von 24 ausgewählten Sachbereichen, dies je in Form einer Bibliographie raisonnee und von kurzgefassten Wortgeschichten. Der Band schließt mit einer Darstellung der Wortentlehnungen aus dem Griechischen, aus dem Hebräischen und Aramäischen, aus dem Arabischen sowie aus den germanischen Sprachen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.07.2003
In verblüffend kurzer Zeit und mit dem "Mut zu kalkulierter Unvollkommenheit einer Einmannarbeit" hat der Zürcher Ordinarius für Lateinische Philologie, Peter Stotz, nun nach drei bereits zwischen 1996 und 2000 erschienenen Bänden auch den Einleitungsband vorgelegt. Rezensent Hans-Albert Koch ist begeistert von diesem in vier Hauptteile gegliederten Buch. Er lobt dessen klaren Aufbau und "konsequent positivistische Attitüde" ebenso wie die durch zahlreiche Beispiele gewährleistete Anschaulichkeit und gelungene Balance zwischen Überblick und Detail. Koch hebt hervor, dass der Band auch für Nachbardisziplinen wie zum Beispiel Musikwissenschaft oder Theologie, aber auch für den gebildeten Laien, sehr interessant sei. Für Koch ist dieses Buch ein Ereignis, und zwar nicht allein durch die Tatsache, dass hier gesicherte Forschungsergebnisse anschaulich zusammengefasst werden, sondern durch die seiner Meinung nach "in geschickter Dosierung beigemischte Propädeutik in begrifflicher Klarheit".
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