Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers. Amber singt bei einem Konzert gegen ihren Schmerz an; Quentin läuft Kilometer um Kilometer, um der Erinnerung zu entkommen, und Kristianne möchte die wahre Geschichte ihres Sohnes erzählen. Diese Leben und das von fünf weiteren Menschen überkreuzen sich durch Mattias' unerwartetes Verschwinden auf schicksalhafte Weise. Wie Puzzlesteine fügen sich ihre Geschichten zu einem Abbild von Mattias und werden trotz aller Trauer zu Zeugen seiner Begeisterungsfähigkeit und seines unbeugsamen Mutes, sich dem Leben jeden Tag vorbehaltlos hinzugeben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.05.2020
Rezensentin Stefanie Sippel bewundert das Netz an Beziehungen, das Peter Zantingh um die leere Mitte des Textes, den verschwundenen Mattias, knüpft. Was mit der Figur geschehen ist, kann Sippel nur ahnen, die Aussagen und Gedanken seiner Zeitgenossen, aus denen der Text besteht, sind nur Annäherungen. Darüber hinaus stellt der Text Fragen zum Wesen der Freundschaft, dem Sinn des Lebens und der Familie, erläutert die Rezensentin. Was passiert, wenn ein Mensch plötzlich verschwindet, erzählt das Buch laut Sippel "präzise und elliptisch" und mit gekonnter Figurenzeichnung.
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