Bisher war Theodor Haubach vor allem als von den Nationalsozialisten ermordeter Widerstandskämpfer bekannt. Aufgrund der Erschließung neuen Quellenmaterials erscheint nun erstmals eine Biographie, die das gesamte Leben und Wirken des Patrioten, Republikaners und Europäers in einer differenzierten und kritischen Darstellung würdigt. Theodor Haubach (1896 - 1945) gehörte zu einer bildungsbürgerlichen Generation der Weimarer Republik, deren Erfahrungsraum expressionistische literarische Versuche, Wandervogel-Mitgliedschaft, Notabitur und freiwillige Kriegsteilnahme waren. Sein Schritt in die Politik erhielt entscheidende Impulse während des Studiums in der Auseinandersetzung mit Max Weber und seinen Lehrern Emil Lederer, Alfred Weber und Karl Jaspers. Als Journalist, SPD-Parlamentarier und auf der Straße führte er in Hamburg und später in Berlin einen beharrlichen Kampf gegen Kommunisten und Nationalsozialisten und versuchte, im Bürgertum die Basis für die republikanische Idee und ein friedliches Europa zu stabilisieren.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…