Unter Mitarbeit von Inka Vigh. Frauenpower made in Europe: Europa hat großartige Frauen! Nicht nur heute - bereits in früheren Zeiten bewiesen sie viel Mut, Fantasie und Durchhaltevermögen. Über 70 Europäerinnen - mit einem Schwerpunkt auf Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - aus den verschiedensten Lebensbereichen werden hier vorgestellt: aus Naturwissenschaft und Technik ebenso wie aus Sport, Kultur sowie Gesellschaft und Politik.
Diese Frauen gingen Wege und öffneten Türen, die für Frauen verschlossen waren. Das war oft Pionierarbeit: zum Beispiel ein Kloster zu gründen, Soldatin, Forscherin, Schriftstellerin, Ärztin, Politikerin oder Künstlerin zu werden. Das mag uns heute völlig normal erscheinen, damals war es das aber ganz und gar nicht: Frauen wurden in vielen Lebensbereichen Steine in den Weg gelegt.
Sie zu überwinden, war nicht immer leicht. Manche Frauen hatten ein übermächtiges Talent, andere wuchsen erst beim Tun in ihre Aufgabe hinein. Einige bekamen Unterstützung, andere führten einen einsamen Kampf und entdeckten dabei: Frau wächst auch am Widerstand! Manche ließen für ihre Überzeugungen ihr Leben und wurden erst danach zu Vorbildern. Die verwegensten Frauen gingen ihren ganz eigenen Weg voller Freude, Leidenschaft und in der festen Überzeugung, dass es für Frauen nur die Grenzen gibt, die sie sich selbst setzen!
Alle Frauen nutzten zu ihrer Zeit und auf ihre Art ihre Power. Ihr Beispiel ruft die Powerfrauen von heute und morgen dazu auf, es ebenfalls tun!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.04.2019
Dieses Buch scheint nicht gerade im Trend der Zeit zu liegen, weil es Frauen porträtiert, deren Größe nicht in ihrer moralischen Superiorität liegt, sondern schlicht in der Tatsache, dass sie machten was sie wollten, auch wenn sie dafür angefeindet wurden. Rezensentin Roswitha Budeus-Budde bleibt in ihrer Kritik neutral, findet aber zumindest die Aufmachung des Buchs stimmig. Das schönste Zitat, das vielleicht auch ganz gut die Tendenz des Buchs wiedergibt, kommt von Marlene Dietrich, die die Kritikerin hier zitiert: "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe."
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