Rund 600.000 Schweizerinnen und Schweizer leben heute im Ausland - Tendenz steigend. Was hat sie bewogen, unser Land zu verlassen? Wie erleben sie die heutige Schweiz aus geografischer Distanz, was bedeutet ihnen Heimat?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.06.2003
Schweizer, die die Schweiz verlassen haben, aus privaten oder beruflichen Gründen, erzählen von ihrem Leben ohne die Schweiz. Einer, der in Ägypten am Roten Meer ein Hotel eröffnet hat und glücklich war, bis der Terroranschlag von Luxor ihn ruinierte. Eine Frau, die in den 70er Jahren ihrem iranischen Mann nach Teheran folgte und auch nach der Revolution viel "Freundlichkeit und Respekt" erfahren hat. In ihrem Wohnzimmer hängen "Radierungen der Churer Altstadt". "Wehmut" empfinden viele, auch die, die sich glücklich eingerichtet haben in der Ferne. Nur eines zieht sich als Schock durch eine Reihe der zwanzig Berichte, die Phillip Dreyer gesammelt hat: das Ende der Swissair, die, als Verbindung zur Heimat, für die meisten Auslandsschweizer ein fliegendes Stück Schweiz gewesen ist. Der Rezensent mit dem Kürzel pi." beschränkt sich aufs Referat.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…