Mit Vignetten von Alex Egan. Aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier. Durch Zufall muss Bat, ein Hirtenjunge aus der Savanne, die grausame Tötung eines Elefanten ansehen. Als er ein verwaistes Elefantenjunges entdeckt, nimmt er es mit in sein Dorf. Dort zieht er das Elefantenmädchen, das sie Meya nennen, fünf Jahre lang groß. Bat kann sich ein Leben ohne Elefant nicht mehr vorstellen, doch seine Großmutter weiß, dass der Tag kommt, an dem Meya dem Ruf der Wildnis folgen muss. Der Abschied trifft Bat mitten ins Herz. Auch die Idylle des Dorflebens findet ein jähes Ende, als Bat und seine beste Freundin Muka von Rebellen gekidnappt werden, um sie zu Kindersoldaten auszubilden. Von einem Tag auf den anderen finden sich die Kinder inmitten eines Strudels der Gewalt wieder. Als ihre Verzweiflung am größten ist, geschieht etwas Magisches. Etwas, auf das Bat seit Langem gehofft hat.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.08.2015
Ein Junge und sein Elefant im krisenreichen Uganda der 90er Jahre. Roswitha Budeus-Budde findet das Buch von Rachel Campbell-Johnston dennoch geeignet für Kinderlesebedürfnisse. Das liegt laut Rezensentin daran, dass die Autorin die kleinen Leser nicht überfordert mit roher Gewalt und komplizierten Sachlagen, sondern klare Freund-Feind-Bilder, vorbildliche Helden und ansonsten ein spannendes Waldabenteuer bietet. Schrecken wie Elfenbeinjagd und Kindersoldaten kommen zwar vor, werden aber vom Jungen und seinem Elefanten gemeistert, versichert Budeus-Budde.
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