Zusammengestellt von Vera Hauschild. Dieses Lesebuch vereint die schönsten Gedichte und Prosatexte Rainer Maria Rilkes. Die Sammlung steht unter dem Motto "Hiersein ist herrlich", jener ebenso gewissen wie beschwörenden Einsicht in den Duineser Elegien, die über Rilkes gesamtem dichterischen Werk stehen könnte. Der mit 51 Jahren an Leukämie verstorbene Dichter hat wiederholt Lebenskrisen durchlitten und vielleicht gerade deshalb als einer der ersten vorausgefühlt, wie sehr der moderne Mensch durch Einsamkeit und Verlorenheit bedroht ist.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 15.11.2001
Der mit "Voll" zeichnende Rezensent hat an dieser Rilke-Anthologie nichts, aber auch rein gar nichts auszusetzen. Vera Hauschild habe eine kluge, auf den späten Rilke ausgerichtete Auswahl getroffen, die dem Dichter vollkommen gerecht werde und sogar weniger bekannte Gedichte erstrahlen lasse. Auch das Vorwort von Siegfried Unseld wird mit einem Lob bedacht, da es "irgendwie fast weise knapp" geschrieben sei. Nach Ansicht des Rezensenten hat dieser Band das Zeug, jeden "Verächter" Rilkes von dessen Qualitäten zu überzeugen.
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