Herausgegeben von Ulrich Hommel, Martin Scholich und Robert Vollrath. Mit 107 Abhandlungen. Traditionelle Investitionsbewertungsverfahren können zu unternehmerischen Fehlentscheidungen führen. Handlungsflexibilitäten, die eine große Rolle in der sich schnell wandelnden Unternehmensumwelt unserer Zeit spielen, werden vernachlässigt. Eine stetig steigende Zahl von Unternehmen wendet zur Lösung dieses Problems den Realoptionsansatz an. Bei Verzicht auf die Anwendung des neuen Ansatzes besteht die Gefahr, zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren. Der vorliegende Band vermittelt die Grundzüge der Realoptionstheorie und gibt konkrete Hilfestellungen zur Anwendung im Unternehmensalltag.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.2002
Ein neuer Ansatz zum Treffen von Managemententscheidungen ist der "Realoptionsansatz" - sein Vorteil besteht darin, dass damit auch "Handlungsspielräume" bewertet werden können. Bisher freilich ist der Ansatz, wie Ralf Nöcker feststellt, trotz seiner Wertschätzung in akademischen Kreisen, in der Praxis noch nicht sehr weit verbreitet. Dieses Buch könnte also zum Wegbereiter werden. Im großen und ganzen, so das Fazit des Rezensenten, taugt es dazu auch. Die einzelnen Aufsätze sind verständlich und klar, der Nutzen ist gerade für den Praktiker hoch. Bemängelt werden jedoch die Illustrationen ("eine Katastrophe") und das Fehlen eines Stichwortverzeichnisses.
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