Aus dem Englischen von Pocaio. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.2017
Rezensent Martin Halter weiß zwar, dass die Autorin niemals in der Antarktis war und sich mehr vom Krimi als von der klassischen Abenteuergeschichte hat inspirieren lassen, mit wie viel Sachkenntnis Rebecca Hunt das Drama im kalten Polar inszeniert, hat ihn dennoch beeindruckt. Parallel die erste Everland-Expedition und die Jubiläumstour erzählend, konfrontiert ihn die Autorin mit existenziellen Fragen und einer spannenden Psychodynamik im ewigen Eis. Hunts klare Sprache und ihr Gespür für die Ängste und Zweifel ihrer Figuren findet Halter bemerkenswert.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…