Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.07.2004
Es sei ein relativ mutiges Unterfangen, so der "rh" zeichnende Rezensent, ein Buch über Venedig zu schreiben, wo doch Goethe schon vor über 200 Jahren gemeint habe, dass es über diese Stadt nichts Neues mehr zu sagen gebe. Dennoch hat sich Reinhard Lebe die Aufgabe gestellt, das Netz von Mythen und Geschichten, die sich um die Stadt ranken, zu entflechten und seine Entstehung zu beleuchten. Jedoch sieht sich der Rezensent gezwungen, kritisch anzumerken, dass es doch unverständlich sei, wie der Gründungsmythos mit seinen diversen religiösen Hintergründen in einem solchen Band unerwähnt bleiben konnte.
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