... und dich nie zu fragen trautest, wird in dieser Graphic Novel an seinem Totenbett von den unterschiedlichsten kondolierenden Besuchern verhandelt. So werden Geschichten über sein Genie neben Anekdoten über weniger heldenhaften Seiten erzählt und ergeben dabei auch ein nicht immer schmeichelhaftes Bild seiner heuchlerisches Mitbürger. Zum 250. Geburtstag des Genies Beethoven liefert diese Graphic Novel einen sehr unterhaltsamen und durchaus informativen Beitrag.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.07.2020
Jetzt also auch eine Graphic Novel zu Beethoven, stöhnt Rezensent Thomas von Steinaecker - findet's am Ende aber halb so schlimm. Richtig gut gefällt ihm sogar die Erzählperspektive durch einen fiktiven französischen Fan, der im Moment des Beethoven-Todes erst in Wien ankommt und nach einem Erinnerungsstück aus dem Leben seines Idols jagt. Er behauptet zudem, damals die Nachricht von der Selbstkrönung Napoleons überbracht zu haben - wird aber gleich von den mürrischen Totengräbern korrigiert. So geht's offenbar durch die ganze Beerdigungszeremonie, was den Kritiker erleichtert. Missfallen haben ihm aber die "glatten Zeichnungen" von Rem Broo, und nur durch Peer Meters "gutes Ohr für Dialoge" wird die Sache für ihn dann wieder etwas rausgerissen.
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