Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. In seinem berüchtigten Garten, "der nur sich selbst und nichts anderem gleicht", bringt Vicino Orsini seinen Gast auf die Reise seines Lebens: Abenteuer, Geheimnisse, wunderschöne Göttinnen an zauberhaften und unheimlichen Orten. Bislang unveröffentlichtes Material (Kunstwerke, Fotos, neue Übersetzungen der Briefe des Fürsten) und der seltene gewährte Zugang zu allen Regionen des Heiligen Waldes ermöglichen neue Erkenntnisse.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.07.2017
Frank Maier-Solgk lässt sich von der Kunsthistorikerin Renate Vergeiner durch den heiligen Wald von Bomarzo leiten. Vergeiners Versuch, das Figurenensemble des Parks aus der Biografie des Fürsten Orsini zu erklären und als ein kohärentes Programm mit literarischen Bezügen von Ariost bis Giordano Bruno zu verstehen, das sie mit Text-Bild-Gegenüberstellungen erschließt, scheint dem Rezensenten nachvollziehbar. Allerdings gibt er auch zu bedenken, ob nicht die Unterstellung der individuellen Selbstfindung des Fürsten dabei allzu modern sei. Auch wirkungsästhetische Fragen scheinen ihm im Buch etwas kurz zu kommen.
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