Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. In seinem berüchtigten Garten, "der nur sich selbst und nichts anderem gleicht", bringt Vicino Orsini seinen Gast auf die Reise seines Lebens: Abenteuer, Geheimnisse, wunderschöne Göttinnen an zauberhaften und unheimlichen Orten. Bislang unveröffentlichtes Material (Kunstwerke, Fotos, neue Übersetzungen der Briefe des Fürsten) und der seltene gewährte Zugang zu allen Regionen des Heiligen Waldes ermöglichen neue Erkenntnisse.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.07.2017
Frank Maier-Solgk lässt sich von der Kunsthistorikerin Renate Vergeiner durch den heiligen Wald von Bomarzo leiten. Vergeiners Versuch, das Figurenensemble des Parks aus der Biografie des Fürsten Orsini zu erklären und als ein kohärentes Programm mit literarischen Bezügen von Ariost bis Giordano Bruno zu verstehen, das sie mit Text-Bild-Gegenüberstellungen erschließt, scheint dem Rezensenten nachvollziehbar. Allerdings gibt er auch zu bedenken, ob nicht die Unterstellung der individuellen Selbstfindung des Fürsten dabei allzu modern sei. Auch wirkungsästhetische Fragen scheinen ihm im Buch etwas kurz zu kommen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…