Herausgegeben und übersetzt von Uwe Pfullmann. Gold! Nicht mehr und nicht weniger war der Anlass für eine Reise, die Richard Burton im Jahre 1876 antrat. Im Auftrag des in Geldnöte geratenen Vizekönigs von Ägypten rüstete der berühmte Forscher und Schriftsteller eine Expedition aus und begab sich nach Nordafrika. Sein Ziel: ein Land, über dessen geographische Grenzen noch heute Unklarheit herrscht - und das dennoch schon früh wahrhaft biblische Bedeutung erlangte: Midian, das Land, in das Mose einst vor dem ägyptischen Pharao geflohen war ...
Ganz begeistert ist Wolfgang G. Schwanitz, dass die Expeditionsberichte des Ethnografen und Entdeckers Richard Francis Burton, der 1876 und 1877 zwei Reisen in das "biblische Land" Midian unternommen hatte, endlich im Deutschen vorliegen. Eigentlich war der Entdecker, der zahlreiche abenteuerliche Fahrten hinter sich hatte, so als verkleideter Pilger nach Mekka und Medina, auf Goldfunde aus, konnte aber dergleichen in Midian nicht finden, berichtet der Rezensent. Dafür aber stöberte er Knochen, Pflanzen, Insekten, Siedlungen und Mineralien auf und schrieb darüber ein "gelehrtes Buch". "Liebevoll" habe das nun der Arabist Uwe Pfullmann ins Deutsche gebracht. Der "fesselnde" Bericht gebe, verspricht Schwanitz, einen "tiefen Einblick in den Macht-, Abenteuer- und Bildungshunger" der damaligen Zeit.
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