Der Zweite Weltkrieg erreichte Ostpreußen im Sommer 1944. Der "Endkampf um das Reich" nahm seinen Anfang. Die Kämpfe in der nordöstlichsten Provinz des Deutschen Reiches dauerten bis Ende April 1945. Während dieser Wochen und Monate fanden auf relativ kleinem Raum mehrere große Angriffs- und Abwehroperationen sowie unzählige kleinere Gefechte und Kämpfe statt. Im Vordergrund der Untersuchung stehen die weitgehend unbekannten operationsgeschichtlichen Aspekte. In diesen Zusammenhang werden die verheerenden Begleiterscheinungen des sogenannten totalen Krieges gestellt: das Schicksal der Flüchtlingstrecks zwischen den Fronten, Übergriffe von Angehörigen der Roten Armee auf Zivilisten, die Tötung Tausender KZ-Insassen, der sich steigernde Terror gegen eigene Militär- und Zivilpersonen, jahrelange Kriegsgefangenschaft für deutsche Soldaten und der Verlust der Heimat für die ostpreußische Bevölkerung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2017
Viel Aufmerksamkeit erfordert Richard Lakowskis Untersuchung zum Untergang des deutschen Ostpreußens in den letzten Kriegsmonaten, warnt Klaus A. Lankheit den Leser, derrart detailliert sei die Darstellung. Erleichtert wird Lankheit die Lektüre durch den strukturierten Aufbau des Buches und das enthaltene Kartenmaterial. Geografisches und Historisches zu den militärischen Operationen auf dem thematisierten Gebiet sowie Lakowskis Auswertung russischsprachiger Memoiren- und Sekundärliteratur können dem Rezensenten allerdings die ein oder andere Frage nicht beantworten. Dazu wäre ein Zugang zu Quellen in Russland nötig, erklärt er.
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