Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.01.2003
Nicht weit her ist es in Deutschland mit der Kenntnis volkswirtschaftlicher Sachverhalte, in Hessen zum Beispiel fordert man deshalb die Einführung des Faches "Ökonomie" an den Gymnasien. Vorerst, so der Rezensent Benedikt Koehler, kann dieser, von höchst renommierten MIT-Wissenschaftlern verfasste Band Abhilfe schaffen. Das Buch ist leicht fasslich speziell für ein jugendliches Publikum geschrieben und bietet nach einem erste Überblick über Makro- wie Mikroökonomie die Behandlung sehr aktueller Fragen, einen Abriss zu den wichtigsten Wirtschaftstheoretikern und zuletzt verständliche Definitionen von Grundbegriffen wie Inflation oder Marktversagen. Ausdrücklich lobt der Rezensent die deutsche Übersetzung - einzig das Fehlen einer Literaturliste mit weiterführenden Texten bedauert er.
Bei diesem Buch handelt es sich, informiert uns Ulrike Hermann, um ein Standarwerk zweier US-Wirtschaftsprofessoren, das bereits aus dem Jahr 1982 stammt, seither mehrfach aktualisiert wurde und nun erstmals auf Deutsch vorliegt. Obwohl sich das Buch als Einführung in die Grundlagen der Ökonomie definiere, sei auch der bereits kundige Laie damit bestens bedient, findet Hermann. Das liege daran, behauptet sie, dass die Autoren nicht nur wüssten, was sie vermitteln wollen (Wie entsteht Wachstum? Warum schwankt die Konjunktur?), sondern außerdem und vor allem eine Meinung hätten. So machen sie beispielsweise explizit, dass sie zu den "Staatsinterventionisten" zählen und bemühen sich dennoch darum, den liberalen Standpunkt angemessen zu erläutern. Das ständige Argument, der Staat müsse seine Schulden abbauen, stoße bei ihnen auf wenig Verständnis, berichtet Hermann. Für Heilbronner/Thurow sei es keine Frage, dass es eines guten Bildungsangebotes und einer starken Infrastruktur bedürfe und damit auch staatlicher Zuschüsse oder Investitionsspritzen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…