Bei Wolfgang Müller hat das Buch vor allem die Neugier auf Luxemburg, ein "unbekanntes, fremdes Land", geweckt. Und für so eine Reise nach Luxemburg eigne sich das vorliegende Buch wesentlich besser "als jeder bunt bebilderte Reiseführer". Doch nicht um einen Reiseführer der üblichen Art handelt es sich hier, wie der Leser erfährt, sondern um ein Buch sehr persönlicher Eindrücke, Tagebuchaufzeichnungen und Aphorismen. So geht es etwa um ein "knutschendes Pony, einen Liter Rotwein und eine tschechische Englischlehrerin" oder um eine schwarze isländische Stewardess, die für die in Luxemburg beheimatete Iceland-Air arbeitet. Vor allem aber, so Müller begeistert, geht es hier um das Spiel mit "Identitäten jeder Art" und auch um den Wechsel zwischen der deutschen, französischen und luxemburgischen Sprache.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…