Herausgegeben von Insa Wilke. Schon als kleiner Junge hatte er immer einen gepackten Koffer unterm Bett. Aus dem kleinen Jungen ist ein großer Reisender geworden und ein begnadeter Erzähler. Ob Tokio, der Kongo oder Afghanistan, von überall brachte Roger Willemsen Geschichten mit. Das Reisen bedeutete ihm aber weit mehr. Dieser Band erzählt davon und von seiner Sehnsucht nach der Fremde.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.02.2021
Dieser Band widmet sich den Spuren, die das Reisen in Roger Willemsens Werk hinterlassen hat, erklärt Rezensent Tilman Spreckelsen: Reportagen über verschiedenste Länder und Orte, aber auch Essays zum Thema allgemein und Unveröffentlichtes sind hier versammelt, erfahren wir, darunter etwa eine Feier des Nordens als Reiseziel, deren Begeisterung den Kritiker regelrecht angesteckt hat. Sein Fazit: Das Buch zeugt aufs Schönste von der beeindruckenden Aufbruchsbereitschaft, die Willemsens gesamtes Werk kennzeichnet.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…