Das Buch beschreibt die Gruppenkulturen von Jugendlichen in den späten neunziger Jahren und fragt nach den Bedingungen für den Anstieg von Gewalt.Was bedeuten diese Cliquen für die Jugendlichen, welche biographischen Probleme werden in ihnen bearbeitet, und welche Alternativen gibt es zur Gewalt? Zwanzig ethnographische Portraits lassen erkennen, wie unterschiedlich diese Fragen beantwortet werden müssen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2000
In seiner Rezension geht Thomas Eckardt nur periphär auf die möglichen Stärken oder Schwächen dieses Buches ein. Vielmehr gibt er die wesentlichsten Fakten und Erkenntnisse zum Thema Jugendgruppen und Gewalt bzw. den Inhalt dieses Buches in knapper Form wider. Allerdings merkt er an, dass "anhand zahlreicher ethnographischer Fallbeschreibungen" die subjektive Wirklichkeit dieser Jugendlichen "eindrucksvoll belegt" werde. Darüber hinaus stellt er fest, dass die Autoren verschiedenen Gruppierungen mit unterschiedlicher Sympathie begegnen: So schneiden - in ihrem Bereich durchaus ehrgeizige - Graffiti-Künstler und "HipHop-Anhänger", die ihre Situation selbst stark reflektieren, nach Eckhardt Ansicht spürbar besser ab.
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