Roland Jacquard

Die Akte Osama Bin Laden

Das geheime Dossier über den meistgesuchten Terroristen der Welt
Cover: Die Akte Osama Bin Laden
List Verlag, München 2001
ISBN 9783471794685
Gebunden, 400 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Wer ist Osama Bin Laden? Welche Ziele verfolgt er? Wer opfert sich in seinem Namen? Muss man sich auch jetzt noch vor weiteren Angriffen fürchten? Anhand bislang unzugänglicher Geheimdienstakten belegt Roland Jaquard die Verflechtungen des internationalen Terrorismus, zeigt die Versäumnisse auf - und damit auch die Chancen für einen 'anderen' Umgang mit dem Terror.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.03.2002

"Die Geschichte des Krieges gegen die Taliban, Al Quaida und Usama Bin Laden wird erst noch geschrieben werden", meint Rezensent Wolfgang Günter Lerch, und bis dahin begnügt er sich mit den faktenreichen "Fleißarbeiten", die in letzter Zeit erschienen sind. Das Buch des französischen Autors Roland Jacquard ist geeignet als "Einstieg" in die Beschäftigung mit Bin Laden, lobt er. Hier erhalte man viele Informationen zu seiner Biografie und Karriere und einen "ersten Einblick in Entstehung und Finanzierung seines Terrornetzes". Im Anhang finden sich Dokumente, aus denen der "radikal antiwestliche, hasserfüllte Ungeist der terroristischen Gewaltbegründungen der Islamisten" spreche.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 21.01.2002

Edeltraud Rattenhuber hat einiges an dem Buch über Osama Bin Laden auszusetzen, wobei sie vor allem den deutschen Verlag kritisiert, der, anstatt sich etwas Zeit zu lassen und Quellenangaben und für deutsche Leser wichtige Informationen einzufügen, wohl eher auf eine schnelle Übersetzung des französischen Buches gesetzt hat. Vor allem hätte sie es wichtig gefunden, dem Autor die Gelegenheit zu geben, die neuesten Entwicklungen einzuarbeiten, denn nach dem 11. September sei so manches in dem Buch von den Ereignissen eingeholt, so die Rezensentin unzufrieden. Was sie zudem gewaltig stört, ist der mitunter "penetrante" Tonfall, mit dem der Autor "aufrütteln" will, wie Rattenhuber bemerkt. Das sei aber gar nicht nötig, denn die Aussagen des Buches seien ja wohl schon "schlimm genug".

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