Aus dem Italienischen von Paula Cobrace. Die italienische Grande Dame scandaleuse des Journalismus meldet sich mit einer großen und äußerst provokanten Streitschrift gegen den Islam und das Phlegma des Westens in Zeiten des Fundamentalismus zurück. Ein Buch, das in Italien zum Mega-Bestseller wurde, weil es radikal ist, weil es polemisch ist und weil es dazu zwingt, auf neue Weise auch über die Identität des Westens nachzudenken.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002
Oriana Fallacis "Markenzeichen" als politische Journalisten sind "Aggression" und die "Provokation", erklärt Thomas Speckmann, den Fallacis "Hasstiraden" gegen die islamischen Terroristen darum nicht weiter wundern. Allerdings gewinnt der Rezensent den Eindruck, dass es vor allem die Hilflosigkeit gegenüber der Gegenwart ist, die Fallaci zu ihrem "Waffengang" gegen die islamische Welt treibt. Da, wie Speckmann weiß, die Autorin den Anschlag des 11. September in New York selbst miterlebt hat, äußert er zumindest Verständnis für die provokative Haltung der Autorin, auch wenn er sich ihr nicht anschließen mag.
Die weit über die italienischen Grenzen bekannte Kriegsreporterin und Autorin Oriana Fallaci hat ein neues Buch herausgebracht, das ihr, wie Rezensent Michael Thumann weiß, in Frankreich ein Verfahren wegen Rassismus beschert hat, dort aber, ebenso wie in ihrem Heimatland Italien, bereits die Bestsellerlisten anführt. Mit markigen Worten, die, wie Thumann findet, an die Diktion der Rechtspopulisten erinnern, zieht sie gegen den Islam zu Felde und kritisiert aufs Heftigste die Europäische Union, die es ermögliche, dass die "Söhne Allahs" sich in ihr einnisten , ohne dass ihre Absichten hinterfragt und ihr Fanatismus bestraft würden. Sie beschimpft sie als "Club, der mit den arabischen Ländern ins Bett steigt wie eine Hure und der sich die Taschen mit deren vergifteten Petrodallors voll stopft". Thumann ist überzeugt, dass Fallaci mit diesem Buch die höchsten Auflagen ihrer schriftstellerischen Laufbahn erzielen wird.
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