Mit 398 Abbildungen, davon 320 in Farbe, 1 Plan und 1 Karte. Erstmals wird in diesem Kunst-Bildband die Gesamtheit der rheinischen Kunstlandschaften und ihrer Denkmäler von den Quellen bis zum Mündungsdelta in einem zeitgemäßen europäischen Rahmen gestellt, in dem regionale Grenzen und nationale Perspektiven zugunsten künstlerischer Zusammenhänge und Eigenarten überwunden werden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2001
Warum nur ist's am Rhein so schön? Nicht der Loreley wegen etwa oder der Burgen und Schlösser: "Es ist das Europa der Künstler, das entlang des Rheins steingewordene Symbolkraft erhält." Zu diesem Schluss jedenfalls kommt Claudia Brosseder nach 384 Seiten geballter Bildpracht. Eines Mythos, erklärt sie, bedarf es nicht, wo derart kunsthistorisch genau gearbeitet wird. Was also wird geboten? Fachkundige Bauwerks-Analysen vom Isenheimer Altar bis zur barocken Abteikirche St. Martin, eingebettet, wie Brosseder betont, in den europäischen und historischen Kontext, eine "Geschichte kunsthistorischer Zitate," zugleich eine "Geschichte neuer Ideen," nebst dem Versuch, auch die sozialen und interdisziplinären Bedingungen des Kunstwerks sichtbar zu machen. Für die Rezensentin aber ist der Band nicht zuletzt eine Einladung, sich auf den Weg zu machen - am Rhein entlang natürlich.
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