Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.09.2000
Der mit "cwm." zeichnende Rezensent zeigt sich in seiner knappen Besprechung zunächst wenig begeistert von diesem Buch. Der Autor, ein "in den ersten Nachkriegsjahrzehnten viel gelesener Theologe", sei heute weitgehend vergessen und werde kaum vermisst. Seine Reflexionen zu italienischen Landschaften wirkten verstaubt und erweckten nur "mäßige Neugierde", so der Rezensent gelangweilt. Die Beschreibungen des Lichts in der italienischen Landschaft allerdings vermögen den Rezensenten dann doch zum Schwärmen zu bringen. Es seien "wunderbar leuchtende Stellen", die das Buch als Reisebegleiter empfehlenswert machten.
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