Wer ist dieses Wunderkind, das die Welt mit seinem Klavierspiel so berauschen kann? Als Pianist war Glenn Gould überall gefragt, in New York wie in Moskau, in London wie in Los Angeles, in Tel Aviv wie in Toronto, wo er am 25. September 1932 auf die Welt kam und nur 50 Jahre später, am 4. Oktober 1982, auch starb. Wie war Glenn Gould als Kind? Wie wurde er zu dem, was er war: einer der glänzendsten, eigenwilligsten Pianisten, die es je gegeben hat? Sarah Ellis und Nancy Vo erzählen in überaus sprechenden Worten und Bildern den wundersamen Weg des jungen Glenn Gould bis zu dem, was er zeitlebens war: eben 'so Glenn wie möglich'!
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.09.2022
Rezensentin Sylvia Schwab ist begeistert von Nancy Vos und Sarah Ellis' Bilderbuch über das Leben und Schaffen Glenn Goulds. Auf 40 Seiten ein ganzes Pianistenleben zu erfassen, erscheint Schwab eigentlich unmöglch. Umso mehr staunt sie, wie es den Autorin und Illustratorin gelingt, mit rhythmischen Sätzen und stimmungsvoll kolorierten Aquarellen einzufangen, was Goulds Leben ausmachte. Sein Einsiedlertum, sein Ernst und seine Penibilität kommen laut Schwab gut rüber. Vor allem, was im Innern des Wunderkindes vorging, vermittelt das Buch interessierten jungen Lesern auf eindringliche Weise, glaubt sie.
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