Matthias Sindelar war einer der besten österreichischen Fußballer aller Zeiten. Seine hagere Gestalt brachte dem Star des Wunderteams in der Zwischenkriegszeit den Spitznamen "Der Papierene" ein. Der Zeichner und Illustrator Sascha Dreier beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Fußball-Legende. Und er präsentiert jetzt dessen packende Biografie in Form einer Graphic Novel. Gezeichnete Zeitgeschichte: Massenhysterie, Fußball und Aufstieg der NS-Ideologie. Band 1 bringt die Ereignisse bis zum Ende des Jahres 1933, Band 2 erscheint im Herbst 2010.
Grundsätzlich begrüßenswert, im Detail aber eher enttäuschend findet Markus Völker diese "graphic novel" über den legendären österreichischen Fußballstar der 30er Jahre. Denn Leben und Mythos dieses widersprüchlichen Sportlers bieten aus Völkers Sicht einen spannenden Stoff. Allerdings fällt die Bildergeschichte für seinen Geschmack dann mitunter arg schematisch aus, angefangen mit den wenig differenziert oder fast karikaturhaft gezeichneten Figuren bis hin zur Witzarmut der trockenen Sprechblasen. Da hofft der Kritiker dann, dass es im versprochenen zweiten Band besser wird.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…