Aus dem Portugiesischen von Sina de Malafosse. Mit Schwarz-Weiß-Fotografien von Sebastião Salgado. Der brasilianisch-französische Fotograf Sebastião Salgado, heute einer der berühmtesten Fotografen der Welt, wuchs in den 1950er Jahren auf einer brasilianischen Farm auf. Nach seinem Studium in São Paulo und Paris hatte er eine Karriere als Ökonom vor sich - entschied sich jedoch für die Kunst. In "Mein Land, unsere Erde" erzählt der Fotograf die Geschichten hinter seinen berühmtesten Reportagen. Salgado gewährt Einblick in seine Überzeugungen und seine Entwicklung - als Fotograf, als Künstler, als Aktivist und als Mensch.
Rezensent Thomas Winkler hätte auf Sebastião Salgados autobiografisches Buch verzichten können: Weil es beispielsweise selbst in den Beschreibungen vom Attentat auf Reagan mehr um Salgado selbst als um das Fotografierte geht, kritisiert Winkler den Star-Fotografen für sein Selbstüberhöhung. Der Kritiker hätte sich zudem gewünscht, dass Salgado sich auch den kritischen Stimmen gestellt hätte, die ihm vorwerfen, das Leid zu ästhetisieren oder vom Voyeurismus zu profitieren - die Frage, wo in seinen Bildern die reine Dokumentation aufhöre und der Aktivismus beginne, sei doch durchaus berechtigt. In jedem Fall sprechen die Fotos besser als das Buch, schließt der Kritiker.
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