Sibylle Herbert

Bin ich zu blöd?

Der Handy-Hotline-Technik-Terror
Cover: Bin ich zu blöd?
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2009
ISBN 9783462041545
Kartoniert, 224 Seiten, 8,95 EUR

Klappentext

Wieso schafft man es nicht, die Uhrzeit an der neuen Hightech-Mikrowelle einzustellen? Jeder verzweifelt für sich allein. An der Paketstation, im Parkhaus oder an PINs und TANs. Doch Millionen andere um uns herum verzweifeln ebenso. Digitalkameras, Navis, Mobiltelefone, MP3-Player, Fernseher, Radiowecker, Kochherde, Waschmaschinen, Kinderspielzeug, Fahrkartenautomaten, Computer, die Welt des Internet - alles wird komplizierter. Wir müssen uns auf völlig undurchsichtigen Märkten zurechtfinden, mit Hotlines verhandeln und schauen, dass wir in der virtuellen computerisierten Lebenswelt nicht verloren gehen. Kellner, Bankangestellter, Schaffner, Kassierer, Techniker, Softwareexperte, Tankwart, Einzelhandelskaufmann, Paketbote, Reiseberater - wir haben unzählige Jobs. Aber wir haben kein ordentliches Anstellungsverhältnis in der Post-Bahn-Peek&Cloppenburg-TUI-Real-Ikea-JET-Vapiano-Starbucks-Deutsche-Bank-Lufthansa-Telekom-Welt. Kein Wunder, dass 24 Stunden nicht mehr reichen, um all das zu managen, was zu unserem Alltag gehört.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2010

Konstruktive Lösungsansätze? Weitgehend Fehlanzeige. Für Kathrin Passig, die diesem Buch über allseits bekannte Probleme mit der modernen Technik auf den Zahn fühlt, bietet Sibylle Herbert leider zu wenig analytische Tiefe. Bloß Alarmschlagen ist Passig zu billig. Dem Einrennen offener Türen, findet sie, sollte doch wenigstens die ein oder andere genaue Recherche folgen, der Versuch, dem Problem auf den Grund zu gehen. Bei genauerem Hinsehen erscheint die Technik unserer Rezensentin nämlich gar nicht so böse wie hier geschildert.
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