Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2003
Obwohl Rezensent Gerd Roellecke kaum ein gutes Haar an dieser Heidelberger Habilitationsschrift von Peter-Tobias Stoll lässt, findet er es "gut, dass dieses Buch geschrieben wurde". Sogar, dass Stoll sich "für Politik, Geschichte und Soziologie im Grunde" gar nicht interessiere, findet der Rezensent am Ende vorteilhaft. Denn indem der Autor sich allein auf juristische Dogmatik beschränke, werde der "Realitätsverlust der Dogmatik" hier sehr deutlich und erhielte so eine Chance, so der Rezensent, zu "beunruhigen". Lobend hebt Roellecke nur hervor, dass Peter-Tobias Stoll im ersten Teil der Arbeit "kenntnisreich begründet, sicher akzentuiert" und "klar gegliedert" beschreibe, was man unter "Sicherheit" verstehe, unter anderem also etwa "Gefahrenabwehr, Arbeitsschutz, Schutz vor Maschinen und gefährlichen Stoffen" und "Produktsicherheit". Alles andere aber leidet für den Rezensenten dann darunter, dass Stoll "die Geschichte des Sicherheitsrechts nicht hinreichend analysiert hat".
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…