Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist. Dieses Buch will diesen neuen Blick ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter und welch ungeheures Potenzial in ihnen steckt. Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende.
Als "anregend" beschreibt Rezensentin Christiane Grefe diese im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung entstandene Aufsatzsammlung über Fragen der Besitzverhältnisse an den internationalen Natur- und Energieresourcen. Viele der Aufsätze liefern Grefe zufolge wichtige Denkanstöße, denn die von Silke Helfrich versammelten Autoren unternehmen aus Sicht der Rezensentin erstmals den Versuch, zwischen "natürlichen Ressourcen wie dem Boden" und "technisch ermöglichten wie der freien Software", sozialen Räumen oder globalem Gemeingut wie der Atmosphäre Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Obwohl das Buch nicht alle Fragen überzeugend stellt oder gar beantwortet, manches sich aus Rezensentinnensicht auch etwas hölzern liest, dokumentiert das Buch für sie insgesamt sehr überzeugend eine Suchbewegung, die "in die richtige Richtung geht". Denn bei den behandelten Themen steht das Nachdenken erst am Anfang.
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