Jeder wähnt sich auf der sicheren Seite. Ein heißer Sommer, Ferienzeit, alles zieht ruhig seine Bahn. Aber dann liegt ein Lastwagen mit gebrochener Achse quer zur Straße, blockiert den Verkehr. Der Zufall führt zwei Männer wieder zusammen, eine alte Geschichte flammt nochmals auf, sie entfaltet ihre zerstörerische Macht, bricht über die Protagonisten herein. "Vier Tage im August" erzählt von einer Kettenreaktion und Verstrickungen - von Menschen, die einmal Freunde waren: Am Ende ist deren Welt eine andere.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.09.2013
Besser als Tatort findet Jürg Altwegg Silvio Blatters Roman, eine Mischung aus Krimi und Gesellschaftspanorama, kondensiert auf vier Tage im August. Was Altwegg so begeistert an der rückblendenden Geschichte über einen durch einen Urlaubsautocrash ausgelösten Rachefeldzug eines Sportlers an seinen Kollegen, ist schnell gesagt: die filmische, verschiedene Handlungsebenen raffiniert verbindende Dramaturgie, der beiläufige Stil, die feinen Beobachtungen und Beschreibungen. Spannend bleibt's auch bis zum Schluss, meint Altwegg, bis zum vierten Tag eben.
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