Simon Füchtenschnieder schildert die Seefahrt der Bounty, die Meuterei an Bord und das Schicksal der Besatzungsmitglieder. Erstmals bettet er diesen sagenhaften Stoff diverser Abenteuergeschichten in den seefahrthistorischen und wirtschaftlichen Kontext seiner Zeit ein und zeigt: Die Geschichte der Bounty war kein isoliertes Ereignis, sondern Wegbereiter einer frühen Globalisierung, die unsere Welt bis heute prägt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2024
Rezensent Milos Vec hat einiges an der Strukturierung des Textes von Simon Füchtenschnieder auszusetzen. Wie der Bielefelder Historiker die Geschichte von der Meuterei auf der Bounty erzählt, nicht chronologisch, sondern arg nach Lehrbuch tönend Sachthemen fokussierend, außerdem anhand der bekannten Primärquellen und weitgehend ohne Neuigkeiten, hält Vec nicht gerade für sensationell. Allerdings hat die Geschichte um Kapitän Bligh und seine Leute an sich genug Drive, um den Leser bei der Stange zu halten, verspricht Vec.
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