Sissi Chen zeigt mit ihren Rezepten, dass chinesisches Essen nicht nur aromatisch und lecker, sondern auch einfach sein kann - vor allem die Hausmannskost, die in China tagtäglich genossen wird. Viele der Zutaten erhält man problemlos in hiesigen Supermärkten. Und falls nicht, empfiehlt Sissi: "Wenn ihr keine asiatischen Weizennudeln bekommt, nehmt einfach Spaghetti!" Sissis Gerichte sind von ihrer Kindheit bei ihren Großeltern in Beijing und vom Pragmatismus ihrer Mutter inspiriert, mit der sie im Alter von sieben Jahren nach Wien auswanderte. Mittlerweile lebt sie in Berlin. In China wird nicht nach Rezept gekocht, die Kinder sind beim Zubereiten der Mahlzeiten stets dabei, und so hat auch Sissi oft zugeschaut und Gerichte abgeschmeckt, um sie dann Jahre später selbst nachzukochen. Ihre Spezialität sind Dumplings, Nudel-, Tofu- und Gemüsegerichte. Chinas kulinarische Vielfalt ist überwältigend: Ein einziges Gericht kann je nach Region, Tradition, historischen Einflüssen und dem Zugang zu unterschiedlichen Zutaten ganz anders schmecken. An dieser Fülle lässt Sissi die Leser*innen teilhaben und nimmt ihnen jegliche Scheu vor der einzigartigen Länderküche Chinas.
Mengenangaben sind bei chinesischen Familienrezepten nicht vorgesehen, das weiß Rezensentin Victoria Kure-Wu aus eigener Erfahrung. Da kommt ihr das Kochbuch der Foodbloggerin Sissi Chen gerade recht, die zwar auch bestätigt, dass die chinesische Küche über "das Beobachten, Ausprobieren und Mitmachen" funktioniert, für alle Pragmatiker aber auch genau Dosierungen zu ihren Rezepten dazu geschrieben hat. Die eignen sich sowohl für Anfänger als auch für jene, die mit chinesischen Teigtaschen aufgewachsen sind, wie die Kritikerin selbst. Allein schon die Fotos machen Kure-Wu Appetit und auch beim Kochen stellt sie fest, dass hier alles lecker und einfach zuzubereiten ist. Dazu gibt es eine große Auswahl an Gerichten - die Rezensentin ist zufrieden. Eine kleine Anmerkung hat sie: die Rezeptnamen hätte man ruhig auch in chinesischen Schriftzeichen dazuschreiben können - als Aussprachehilfe.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…