Sie sind ehrlich, großmäulig, haltlos. Sie reisen nach Kanada, Panama, bauen Luftschlösser, haben Affären, Beziehungen, Träume, vielleicht ein Baby und immer noch Eltern, die nur das Beste wollen. Aber das Beste ist eben manchmal unerträglich: ein Abschied zu hart, ein Besuch zu lange, eine Liebe zu kurz.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 06.10.2011
Elisabeth Raether mochte sie offenbar gern diese Geschichten der Sonja Heiss, die sie zuerst als Filmregisseurin kennengelernt hatte. Es sind Erzählungen von Menschen Mitte dreißig, sie leben in Berlin und haben die typischen Mikroprobleme der abgesicherten Mittelschicht. Sie sind allesamt ein bisschen ratlos, manche auch depressiv. Raether legt Wert darauf, dass Heiss in ihren Geschichten viel Richtiges über die Menschen in ihrem Alter sagt, was aber keinesfalls bedeutet, dass es sich hierbei um ein Generationenbuch handelt.
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