Die Spiele: Unter dem Tisch; Der Zug und der Regenbogen; Spatz Fritz; Pinguine können keinen Käsekuchen backen; Müllmaus; Sonne, Mond und Sterne; Robinson lernt tanzen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Brigitte Landes stellt in einer Doppelrezension zwei Bücher mit Kindertheaterstücken vor.
1) "Spielplatz 13". Sieben Stücke für die Allerkleinsten.
Zwar ist die Rezensentin der Meinung, dass Kindertheater insgesamt unterrepräsentiert ist, doch mit diesem Buch kann sie wenig anfangen. Besonders bei den ersten beiden in dem Band abgedruckten Stücken fragt sie sich, ob man wohl "immer alles zu Papier bringen" sollte, was einem einfällt, denn mehr als "Fantasieanreger" seien sie nicht. Aber auch die folgenden Geschichten mit Titeln wie "Der Zug" und "Sonne, Mond & Sterne" erscheinen ihr eher banal. Allerdings macht die Rezensentin zumindest zwei "veritable Theaterstücke" in dem Band aus, einen "Kindertheaterklassiker" von Hansjörg Schneider und ein "herrlich absurdes" Stück von Ulrich Hubs.
2) F. K. Waechter: "Clowns Spiele"
Von diesem Buch ist die Rezensentin restlos begeistert. Sie preist die Stücke als "zum Brüllen komisch". Das erste, obwohl schon vor 25 Jahren geschrieben, beeindrucke nach wie vor durch seine "anarchische Spielwut und seinen Irrsinn", schwärmt Landes. Aber auch von den folgenden zwei Stücken ist sie sehr angetan, deren Witz darin besteht, wie sie meint, dass "alles wörtlich genommen" und damit der Absurdität preisgegeben wird. Wenn Fantasie und Komik "erlernbar" sind, so hat man es hier mit wahren "Lehrstücken" zu tun, lobt sie abschließend hingerissen.
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