Herausgegeben von Michael Töteberg. Peter Lilienthal ist ein Kinozauberer, der das Kunststück beherrscht, aus den Banalitäten des Alltags wie den politischen Katastrophen des Jahrhunderts poetische Funken zu schlagen. In diesem Buch entfaltet er seine Ästhetik des Widerstands.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2002
Ziemlich angetan ist der Rezensent Hans-Jörg Rother von diesem Buch über den Regisseur Peter Lilienthal, nicht zuletzt weil das Buch zum Weiterforschen einlädt: "Töteberg analysiert das Werk dieses Außenseiters nicht, er bringt es ins Gespräch." Dabei liefert er reichlich Hintergrundwissen über den als Kind vor den Nazis und später zum Studium nach Berlin zurückgekehrten Künstler - auch wenn einige interessante Fragen offen bleiben, z.B. über "Lilienthals plötzlichen Abschied von der Berliner Akademie der Künste". Auch gefällt es dem Rezensenten, dass man sich in diesem Buch auf mehreren Wegen über Lilientahl informieren kann und so einen vielfältigen Zugang gewinnt: "durch die Biografie, das ausführliche Gespräch und mehrere Texte des Regisseurs".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…