Leonardo da Vinci war der erste moderne Mensch. Er entwarf funktionsfähige Roboter, digitale Computer und baute die erste Herzklappe. Heute verehren wir Leonardo als Maler, der die Kunst der Renaissance revolutionierte. Doch seine Zeitgenossen lobten und umwarben den Forscher in ihm, der mit seinen bahnbrechenden Entdeckungen ein neues Zeitalter einläutete und ein neues Denken erfand. Denn er verknüpfte unterschiedlichste Wissensgebiete auf nie da gewesene Weise: intuitiv, kreativ und frei von allen Tabus. Stefan Klein entschlüsselt das vergessene Vermächtnis des Universalgenies und zeigt uns, wie wir heute mehr denn je von seiner Art zu Denken lernen können. Er lüftet das Geheimnis der Mona Lisa, ergründet Leonardos Faszination für Wasser und erklärt die wahre Bedeutung seines Traums vom Fliegen. Stefan Klein erzählt von einem Mann, in dem wir uns selbst wieder finden, von der Sehnsucht nach Erkenntnis und der Melancholie des Ungenügens.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.11.2008
Harry Nutt hat nichts an Stefan Kleins neuem Buch "Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die Welt neu erfand" auszusetzen. Der erfolgreiche Wissenschaftsautor Klein liefert, so Nutt, keinen Lebensbericht Da Vincis, sondern eine über das zeitgenössische Wissen hinausgehende Schaffensgeschichte, die der außergewöhnlichen wissenschaftlichen Neugier und "einzigartigen Beobachtungsgabe" Da Vincis nachspürt. Reich illustriert, wird das produktive und vielfältige Schaffen des eigenwilligen Wissenschaftlers und Künstlers, so Nutt, plausibel erzählt.
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