Stefan Klein erzählt in seinem Buch 'Das All und das Nichts. Von der Schönheit des Universums' Geschichten über Raum und Zeit.
Gibt es das Nichts? Sind Raum und Zeit nur Illusionen? Reicht unser Verstand aus, um das All zu verstehen? Und warum sind wir auf der Welt? Die Physik des 21. Jahrhunderts verändert unsere Sicht auf die Welt und uns selbst. Ausgehend von der Blüte einer Rose spürt er der Schönheit des Unbekannten nach, beim Betrachten des Wetters erklärt er die Unberechenbarkeit der Welt, und mittels einer Kriminalgeschichte führt er uns die wahre Gestalt des Raumes vor Augen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2017
Rezensentin Sibylle Anderl lauscht aufmerksam, wenn Stefan Klein ihr vom Universum erzählt. Erzählt, wohlgemerkt, denn der Autor nimmt sich eine Menge Freiheiten, plauscht wortgewaltig und bildreich über den Urknall, Paralleluniversen, dunkle Energien und Quantenmechanik und dergleichen mehr, meint Anderl. Ohne Vorwissen, warnt sie, besteht die Gefahr, dass dem Leser die Grenzen zwischen der literarischen Freiheit des Autors und den wissenschaftlichen Tatsachen verschwimmen. Wer sich hingegen schon etwas auskennt mit der Schönheit des Universums, erklärt sie, kann sich an den mal poetischen, mal provokanten Bildern und Formulierungen oder auch Unschärfen reiben und sich im Anhang des Bandes mit Fachliteratur-Hinweisen eindecken.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…