Stefan Klein

Träume

Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit
Cover: Träume
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2014
ISBN 9783100396150
Gebunden, 288 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Träume sind der verborgene Teil unseres Selbst. Aber in einer zunehmend hektischen Welt haben wir den Zugang zu unseren nächtlichen Erlebnissen verloren - und Sehnsucht danach, ihn zurückzugewinnen. Stefan Klein stellt die Faszination, die Träume seit jeher auf uns ausgeübt haben, in den Rahmen der neuesten Wissenschaft. Mit Hirnscans und riesigen Traumdatenbanken hat sich diese in den letzten Jahren völlig neue Wege zu unserem Bewusstsein gebahnt. Stefan Klein zeigt uns, was Träume uns wirklich sagen, wie sie uns neue Einsichten und Horizonte eröffnen und wie wir sie als mentales Training nutzen können.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 26.11.2014

Arno Widmann liiiebt dieses Buch. Er kann es gar nicht oft genug sagen. Was liebt er denn so daran? Seine Klarheit einerseits, dann auch seinen Verstand. Stefan Kleine schreibt darin über Träume, ihre verschiedenen Ausprägungen und Bedeutungen und den Wandel, dem sie unterworfen sind. Über den Zusammenhang von Familienschlafzimmern, Durchschlafen und Traumintensität und Traumerinnerung etwa erfährt Widmann hier nie Vernommenes. Die großen Sprünge des Autors, etwa vom träumenden Ich zum Elentarteilchen, liebt Widmann natürlich auch.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2014

Rezensentin Petra Gehring mag dem Autor nicht folgen, wenn er den Traum etwas platt als kreatives Potenzzentrum verkauft, das wir uns nur erschließen müssen, um noch effizienter zu leben. Glücklicherweise bietet das Buch des Wissenschaftsjournalisten Stefan Klein auch harte Fakten, meint Gehring. Und hier überzeugt der Autor die Rezensentin mit aktuellen Ergebnissen aus der Forschung, gepaart mit Lesbarkeit. Gern folgt sie Kleins Dramaturgie durch die verschiedenen Schlafphasen, staunt über Alltagsbeispiele für Traumzusammenhänge und Vergleiche, die das Gehirn als Theater erscheinen lassen. Etwas schwieriger wird das Verständnis laut Rezensentin, wenn der Autor den Bewusstseinsbegriff dehnt und Traum und Realität einander annähert.

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