Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2004
Für Rezensent Christian Jostmann bleibt unklar, welchem Leserkreis Steffen Seischabs "traditionelle", brav chronologische, wenn auch "nicht unkritische" Biografie des französischen Mediävisten Georges Duby bestimmt ist. Immerhin, vermutet Jostmann, kenne sich ein Leser, der sich für Dubys Persönlichkeit und Werdegang interessiere, schon ein wenig in der Geschichtsforschung aus, und könne daher mit dem pädagogischen Ton, in dem Seischab über (zumindest für Interessierte) allgemein Bekanntes belehrt, wohl kaum etwas anfangen. Letzlich, so Jostmanns Fazit, ist diese Biografie wohl "ein Buch für Fans".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…