Aus dem Amerikanischen von Patrick Baumann. Mit Präzisionsschüssen aus großer Entfernung werden in aller Öffentlichkeit kurz hintereinander vier Berühmtheiten der amerikanischen Antikriegsbewegung getötet. Das Medieninteresse ist enorm und das FBI steht unter gewaltigem Druck. Schnell rückt der Kriegsheld Carl Hitchcock in den Mittelpunkt ihrer Ermittlungen. Nach einer landesweiten Fahndung findet man Hitchcock in einem Motelzimmer. Tot durch die eigene Waffe. Der Fall scheint abgeschlossen. Perfektes Motiv, eindeutige Beweise. Und genau das macht den Chef der Sniper-Sonderkommission misstrauisch. Er bittet den Ex-Marine und Scharfschützen Bob Lee Swagger, einen letzten Blick auf die Sache zu werfen. Und schnell wird klar: Um einen Scharfschützen zu kriegen, braucht man keine Special Agents, sondern einen Scharfschützen. Und Bob der Henker ist immer noch der beste.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 05.02.2021
Rezensent Kolja Mensing gibt zu, dass er Stephen Hunters waffenstarrenden Thriller über einen Scharfschützen auf Scharfschützenjagd gern gelesen hat. Möglicherweise ja wegen der im Buch transportierten Idee, dass noch hinter jeder Präzisionswaffe, in deren Technik das Buch schwelgt, wie Mensing feststellt, ein Mensch am Drücker ist. Die Story um gleich dutzendfach niedergemähte Vietnam-Vets verbirgt den Hang des Autors zu Kampfanzügen, Hightech-Knarren und "Soldatenehre" zwar nicht, räumt Mensing ein, genug Spannung fällt dabei für den Leser allerdings auch ab, versichert der Rezensent.
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