Aus dem Amerikanischen von Monika Angerhuber. Eine neue verstörende Geschichtenauswahl des 'Prince of Dark Fantasy', in der Tradition von Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2001
Es ist nach "Teatro Grottesco" bereits der zweite Band Erzählungen des amerikanischen Horrorschriftstellers, der nun erschienen ist. Wie Rezensent Dietmar Dath schreibt, setzt der 1953 geborene Horror-Autor in seinen Erzählungen, die im Schnitt nicht länger als 20 Seiten seien, mehr auf die Wirkung "stimmungsvoller Momentaufnahmen beklemmender Zustände" als auf grausige Taten und Handlungen. Das Vage und Atmosphärische stehe im Vordergrund. Der Rezensent, der sich offenbar auf das Angenehmste gegruselt hat, lobt vor allem, dass Ligoti mit dem "Musikalischen, Nichtreferenziellen, Vagen" arbeitet, um "Schauer" zu erzeugen. Da braucht es keine "magenumdrehenden Schocks" mehr - schon allein die Grundstimmung des Buchs erzeuge beklemmende Effekte: Es kommt immer "noch schlimmer, als man ohnehin schon befürchtet hat."
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