Aus dem Englischen von Gisela Kretzschmar. Die moderne Welt wird immer komplizierter. Und selten ist konventionelle wissenschaftliche Methodik geeignet, uns auf vernünftige Fragen praktische Antworten zu liefern. Steven Levitt, ein junger Professor der Wirtschaftswissenschaften, untersucht mit ökonomischen "Werkzeugen" eine Vielzahl gesellschaftlicher Themen. So lassen sich viele scheinbar komplexe Probleme mit dem richtigen Schlüssel relativ einfach lösen. Hier werden Fragen aus verschiedensten Gebieten beantwortet, Fehleinschätzungen korrigiert und Verbindungen hergestellt, an die man oft nicht einmal ansatzweise denkt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2006
Während gewöhnlich Wirtschaftswissenschaftler den "interessierten Laien" durch ihre schwer verständlichen Begriffe abschrecken, ist der amerikanische Ökonom Steven D. Levitt jemand, "der die Dinge anders anpackt", schwärmt Hendrik Leber. In Zusammenarbeit mit Steven J. Dubner untersucht der amerikanische Autor alltägliche Phänomene mittels wirtschaftswissenschaftlicher Methoden, Statistik und Empirie, und kommt dabei zu erstaunlichen Ergebnissen, so der Rezensent, dem die "vorurteilsfreie", sich jeglicher Kategorisierung entziehende Herangehensweise Levitts überaus zusagt. So habe der Autor beispielsweise durch statistische Analysen herausgefunden, dass 5 Prozent der amerikanischen Lehrer bei einer Untersuchung des Leistungsniveaus ihrer Schüler geschummelt und bessere Ergebnisse vorgespiegelt haben. Beim "freiwilligen Einzahlen in die Kaffeekasse" werde umso mehr betrogen, je höher der Einzahler in der Firmenhierarchie steht. Der Autor untersucht Dinge, die "auf den ersten Blick nicht analysierbar erscheinen" und bringt damit des öfteren "gängige Vorurteile" ins Wanken, freut sich der Rezensent, der sich wünscht, es gäbe mehr Wirtschaftswissenschaftler vom Schlage Levitts.
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