Aus dem Englischen von Monika Schmalz. In Sasha Marie Curie Abramowitz' Leben ist nichts normal. Es fühlt sich schon seltsam genug an, dass da inmitten ihres eigenen Namens noch der einer Nobelpreisträgerin steht. Doch damit nicht genug: Sasha hat einen dreibeinigen Hund, außerdem wohnt sie in einem Studentenwohnheim, denn ihre Eltern sind Professoren am Krieger College. Am peinlichsten ist Sasha jedoch ihr älterer Bruder, der das Tourette- Syndrom hat und dessen Ticks und Ausbrüche unberechenbar sind.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.02.2010
Rezensentin Andrea Lüthi findet es verdienstvoll, wie sich die Autorin Sue Halpern dem Thema Krankheiten und Behinderungen nähert. Der Bruder ihrer Protagonistin leidet am Tourette-Syndrom, und über weite Strecken scheint ihr das unterhaltsam aufbereitet. Allerdings stört Lüthi sich an den zusätzlich eingebauten Reflektionsebenen über den Vorgang des Schreibens an sich, die veranschaulichen sollen, dass die Hauptfigur einmal Schriftstellerin werden will. Zur Freunde der Rezensentin vernachlässigt Halpern diese Erzählebene aber zum Glück immer dann, wenn es wirklich spannend wird.
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