Übersetzt von Annette von der Weppen. Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte? Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten? Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.
Anerkennend äußert sich Angelika Ohland über Susan Beth Pfeffers Jugendroman "Die Welt, wie wir sie kannten". Die Autorin spielt für sie konsequent eine Katastrophe durch: der Mond gerät aus seiner Umlaufbahn, das Klima spielt verrückt, Flutwellen, Erdbeben, Vulkanausbrüche erschüttern das Land. Lobend hebt Ohland hervor, dass Pfeffer die Heldin des Buchs, aus deren Perspektive die Katastrophe und ihre Auswirkungen auf das alltägliche Leben geschildert wird, nicht als Superheldin inszeniert, sondern als amerikanischen Durchschnitts-Teenager. Sie bescheinigt der Autorin, es geschafft zu haben, ein "Katastrophenbuch ohne erlösende Allmachtsfantasien zu schreiben".
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