Busfahren in Berlin: des einen Leid, des anderen Freud. Aber immer ein Griff in die Wundertüte. Susanne Schmidt ist ehemalige Busfahrerin und fährt noch immer mit Leidenschaft gerne Bus - nur eben als Passagierin. Wir begleiten sie im M19 quer durch die Großstadt vom Villenviertel im Berliner Westen, über Deutschlands bekannteste Shoppingmeile in Charlottenburg bis zum Gemüsedöner nach Kreuzberg. Anhand einer Buslinie porträtiert Susanne Schmidt die Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.10.2023
Rezensent Jannik Müller muss schon ein bisschen schlucken bei den hölzern wirkenden Dialogen, mit denen Susanne Schmidt ihr Berlin-Bus-Sightseeing von der Linie M19 aus garniert. Etwas beliebig wirken die Szenen schon auch, meint er. Davon abgesehen aber bietet ihm Schmidt einen unterhaltsamen Stadtführer der etwas anderen Art. Was Schmidt im und am Bus so alles sieht und erlauscht, ist mehr als urbanes Gewusel und Historie, ahnt der Rezensent: Ein Stück vom Wesen der Haupstadt.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…