In einer kurzen Rezension zeigt sich Katrin Zeiss regelrecht hingerissen von diesem Buch. Die Autorin habe nicht nur präzise recherchiert. Ihr Buch besteche vor allem durch die "nüchterne" Dokumentation. So erfahre man Einiges über Zwangssterilisationen (bereits vor 1934), sowie über "sämtliche Berufungen an Jenaer Lehrstühle", was die Rezensentin ganz besonders aufschlussreich findet. Und nicht zuletzt werde man über die Rolle des "von der DDR geradezu glorifizierten" Kinderarztes Jussuf Ibrahim bei der NS-Euthanasie aufgeklärt. Dass die Autorin dabei ohne Polemik vorgeht, gehört für Zeiss zu den Stärken des Buches.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…