Mit 12 Abbildungen. In der Zeitschrift "Ethik" wurden seit der Weimarer Republik zentrale Diskussionen zur medizinischen Ethik geführt. Nach 1933 zeigt sich eine schrittweise Hinwendung der Heilkunde zu Positionen, die vor Eingriffen in das Individualwohl nicht mehr zurückschreckten. Andreas Frewer analysiert am Beispiel der Zeitschrift und ihres Herausgebers die Entwicklungen, die ein Absinken moralischer Hemmschwellen im medizinischen Diskurs und letztlich auch die menschenverachtenden Experimente der NS- Medizin ermöglichten.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…