Susi Berger, Ueli Berger

Susi und Ueli Berger

Möbel im Dialog
Cover: Susi und Ueli Berger
Scheidegger und Spiess Verlag, Zürich 2018
ISBN 9783858816153
Gebunden, 344 Seiten, 58,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Mirjam Fischer und Anna Niederhäuser. Susi und Ueli Berger schufen Schweizer Designikonen: den Soft Chair (1967), die Wolkenlampe (1970), das Endlossofa DS-600 (1970) oder 1981 den Schubladenstapel und das Kung-Fu-Regal. Über 40 Jahre gestalteten die Grafikerin Susi Berger-Wyss und der Künstler Ueli Berger Möbel getreu ihrem Credo: "Nur eine neue Idee rechtfertigt ein neues Möbelstück". Mit seiner intuitiven, manchmal auch provokativen Arbeitsweise verließ das Paar die ausgetretenen Pfade des Funktionalismus und wagte sich vor in eine Welt der Gegensätze zwischen Produktdesign und Objektkunst, Alltagstauglichkeit und spielerischer Provokation, Rationalität und Sinnlichkeit. Voraussetzung dafür war ein unablässiger, reibungs- wie auch lustvoller Dialog nicht nur zwischen Susi und Ueli Berger, sondern auch mit Produzenten wie Röthlisberger, Victoria- Werke und de Sede. Dieses Buch bietet ein vollständiges Werkverzeichnis der gut 60 Möbelentwürfe von Susi und Ueli Berger. Alle sind darin mit Originalzeichnungen und Plänen sowie zahlreichen Fotos und Faksimiles von Werbemitteln dokumentiert. Vier thematische Essays namhafter Autorinnen und Autoren sowie eine illustrierte Biografie der beiden Gestalter vervollständigen den Band.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 08.02.2019

Möbelklassiker haben sie keine geschaffen, selbst den meisten Design-Kennern dürften die Namen Susi und Ueli Berger nicht unbedingt geläufig sein, meint Katharina J. Cichosch und freut sich umso mehr, dass das Werk des Schweizer Gestalterpaares nun erstmals in einer Monografie gewürdigt wird. Als freundlich-verspielten Gegenentwurf zum modernistischen Funktionalitätsdogma sind die Möbel der Bergers zu verstehen, erklärt die Referentin, wobei auch "schön bescheuerte Dinge" darunter sind, deren Funktion bestenfalls zweitrangig ist. Ihrem "grundsätzlichen Anarcho-Naturell" entsprechend waren die Bergers jedoch nie Teil einer Bewegung, sondern fanden in ihren Möbelentwürfen ein Ventil für Ideen, die in ihrer erfolgreichen Tätigkeit als Produktdesigner respektive Grafikerin keinen Platz fanden, weiß Cichosch.

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