Unter Mitarbeit von Klaus Spechtenhauser. In Zusammenarbeit mit der Fondation Le Corbusier, Paris. Le Corbusier (1887 1965) ist als Architekt und Möbelgestalter weltbekannt. Während zur Architektur und den Möbeln aus den späten 1920er-Jahren viele Publikationen vorliegen, ist keine einzige zu seinem Gesamtschaffen als Möbeldesigner und Gestalter von Inneneinrichtungen erschienen. Nun schliesst der opulente Band "Le Corbusier. Möbel und Interieurs 1905 1965" diese Lücke. Arthur Rüegg hat in jahrelanger Arbeit den kommentierten Werkkatalog sämtlicher auffindbarer Möbelentwürfe erarbeitet und bringt die Interieurs und Einrichtungsgegenstände in Bild und präziser Textbeschreibung zur Darstellung. Sie werden ergänzt durch reich illustrierte Essays, die die verschiedenen Phasen von Le Corbusiers Möbelentwürfen abdecken: vom Frühwerk über die berühmten Entwürfe aus den 1920er- und 1930er- Jahren bis zu den auf das Minimalste reduzierten späteren Möbeln. Auch die Zusammenarbeit mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand wird detailliert behandelt. Der Catalogue raisonné umfasst rund 340 Einträge.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.12.2012
Die schlechte Nachricht: Von Le Corbusier wissen wir zwar viel, verstehen aber immer noch wenig. Die gute: Diese Monografie des ETH-Professors und Le Corbusier-Kenners Arthur Rüegg schafft Abhilfe. Versichert jedenfalls Urs Steiner, der den Band in seiner Funktion als wissenschaftlich erschlossener Werkkatalog wie als selbstironisch distanzierte Erzählung des Autors von Le Corbusiers Weg vom Inneneinrichter und Objektgestalter zum Architekten gleichermaßen schätzt. Die Parallelen zwischen Innendesign und Bauen kann der Autor dem Rezensenten aufzeigen, aber auch die Ideologie des Bauens in ihren Einzelheiten. So entsteht für Urs Steiner ein Panorama aus den Gestaltungsprinzipien des Architekten, aus Form, Material, Philosophie und Zeitgeschichte.
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