Mit 163 Fotografien. In Zusammenarbeit mit Martyn Ridgewell. In "Floh" hat Tacita Dean Fotografien versammelt, die sie auf Flohmärkten in Europa und den USA gefunden hat. Porträts, Urlaubsbilder, Schnappschüsse von Besonderem und Banalem.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.01.2002
Die englische Künstlerin Tacita Dean verbrachte einige Zeit als DAAD-Stipendiatin in Berlin und muss dort, vermutet Daniel Kothenschulte, sehr viel Zeit auf Flohmärkten verbracht haben. Die Ausbeute an Fotografien, die sie dort erstand und im vorliegenden Band präsentiert, sei jedenfalls kolossal, ist der Rezensent beeindruckt. Schon erstaunt war Kothenschulte darüber, dass eine Künstlerin, die mit Breitwandfilmen über Fernseh- und Leuchttürmen berühmt wurde, nun fremde Fotografien vorstellt. Doch frappierend sei, was dabei herausgekommen ist, schreibt der Rezensent. Auf vielen der Fotografien würden die Objekte über den Menschen gestellt, viele offenbarten eine Ästhetik und ein Rätsel, das weder der Betrachter noch die Künstlerin zu lösen vermochten.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…