Mit 163 Fotografien. In Zusammenarbeit mit Martyn Ridgewell. In "Floh" hat Tacita Dean Fotografien versammelt, die sie auf Flohmärkten in Europa und den USA gefunden hat. Porträts, Urlaubsbilder, Schnappschüsse von Besonderem und Banalem.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.01.2002
Die englische Künstlerin Tacita Dean verbrachte einige Zeit als DAAD-Stipendiatin in Berlin und muss dort, vermutet Daniel Kothenschulte, sehr viel Zeit auf Flohmärkten verbracht haben. Die Ausbeute an Fotografien, die sie dort erstand und im vorliegenden Band präsentiert, sei jedenfalls kolossal, ist der Rezensent beeindruckt. Schon erstaunt war Kothenschulte darüber, dass eine Künstlerin, die mit Breitwandfilmen über Fernseh- und Leuchttürmen berühmt wurde, nun fremde Fotografien vorstellt. Doch frappierend sei, was dabei herausgekommen ist, schreibt der Rezensent. Auf vielen der Fotografien würden die Objekte über den Menschen gestellt, viele offenbarten eine Ästhetik und ein Rätsel, das weder der Betrachter noch die Künstlerin zu lösen vermochten.
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